Nach den Wirecard-Kapriolen: So setzen Sie abgesichert auf eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends

Wirecard trend-saisonales Backtesting und aktuelle Position

Die zwischenzeitlichen Kursverluste sind schon wieder aufgeholt, nachdem die Wirecard-Aktie im Februar und März unter einer mutmaßlichen Shortseller-Attacke kräftig zu leiden hatte. Zuletzt fielen auch die Zahlen zum ersten Quartal erfreulich aus, wenngleich es zunächst keine Jubelstürme gab. Währenddessen überzeugt die Trend-Saisonalstrategie mit ihrer langfristigen Backtesting-Performance. Allerdings hat die aktuelle Position den gesamten Rückschlag mitgemacht und steht nur wegen der dynamischen Erholung auch am Ende des vierzehnjährigen Rückrechnungszeitraums gut da.

Wirecard mit Widerstand bei 42 Euro

Mittlerweile haben sich die Wirecard-Notierungen auf rund 41 Euro erholt und die 200-Tage-Linie vorerst zurückerobert. Wenn der Widerstand bei rund 42,50 Euro geknackt werden kann, dürfte auch ein Angriff auf das 48,96er Allzeithoch auf die Agenda rücken. Um sich bereits vor dem charttechnischen Befreiungsschlag in Stellung zu bringen, eignet sich eine Discount+Put-Kombination mit ihren begrenzten Verlustrisiken.

Wirecard bis kurz vor Weihnachten: nach oben mit bis zu 44 Prozent Gewinn profitieren und das Verlustrisiko bei lediglich 7 Prozent begrenzen

Wirecard mit Put-Absicherung bei 40 Euro und Potenzial bis zum 62er Discounter-Cap

Das 62er Discount-Zertifikat mit der WKN HU23UT ist am Abend des 20.05.2016 für 36,06 Euro zu haben. Gleichzeitig gibt es zehn 40er Puts mit der WKN CW838U für 6,80 Euro. Macht insgesamt aufgerundet 43 Euro für die Discount+Put-Kombination.

Spätestens im Dezember wird Kasse gemacht. Bis zu 62 Euro kann der Gesamtwert erreichen, sodass die Gewinne im Aufwärtstrend ein ordentliches Potenzial von maximal 44 Prozent bieten. Gleichzeitig ist der Gesamtwert durch den Put bei 40 Euro abgesichert. Schlimmstenfalls drohen also rund 7 Prozent Verlust, egal wie stark Wirecard in einem Negativszenario einbrechen sollte. Die Chancen einer Rally lassen sich also ohne Furcht vor ausufernden Verlusten nutzen.

Wichtig ist lediglich: Wer die Kombination nicht ohnehin schon früher abgestoßen hat, sollte spätestens kurz vor dem Put-Bewertungstag (12.12.2016) alles verkaufen. Denn erstens reicht die Put-Laufzeit nicht exakt bis zum Discounter-Bewertungstag (16.12.2016). Und zweitens würden die Discount-Zertifikate bei automatischer Abrechnung durch den Emittenten unter dem Cap eine physische Lieferung (Übertragung von Aktien) vorsehen, was unter steuerlichen Aspekten unerwünscht ist.

Achtung Emittentenrisiko bei allen Zertifikaten: Totalverlustgefahr bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten
Bildquelle: Investox (www.investox.de), Lenz+Partner (www.taipan.de), bestwarrants-trading.de
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.
Grundlagen zur Strategie Discount+Put