„Sell in May“ nach dem Unterschreiten der 200-Tage-Linie? Mit nur 6 Prozent Hausse-Risiko bringt diese Kombination bis zu 19 Prozent Gewinn in einer DAX-Korrektur

Mit dem ersten Mai-Handelstag dürften die alljährlichen Diskussionen zu „Sell in May“ in den Börsenmedien wieder abebben. Nach unseren Berechnungen war der Mai für den DAX ohnehin nur in den 1970ern bis Mitte der 80er ein ganz überwiegend schwacher Monat. Die vergangenen 30 Jahre zeigen hingegen lediglich ein wechselhaftes Bild aus positiven und negativen Mai-Resultaten. Unterm Strich präsentiert sich der Wonnemonat im Mittel als völlig unbedeutend. Viele Zeitschriftenseiten und TV-Beiträge lassen sich damit aber dennoch vortrefflich füllen, sodass „Sell in May“ wohl auch nächstes Jahr wieder aus der Mottenkiste geholt wird.

Die Trend-Saisonalstrategie betrachtet den Mai nur dann als Ausstiegsmonat, wenn auch die Trendkomponente negative Signale liefert. Das ist noch nicht der Fall. Allerdings könnte die Strategie diesmal auf der falschen Fährte sein und hinter dem kalendergestützten Mai-Verkauf das Nachsehen haben. Während die EZB-Geldschwemme zwar viele Korrekturansätze im Keim erstickt, gäbe es nämlich gute Gründe für eine vorerst schwache Markttendenz: So registrieren viele Börsianer ganz aktuell negativ, dass die gerade noch überschrittene 200-Tage-Linie vom DAX nicht behauptet wurde. Und vor allem steht eine verstärkte Brexit-Angst vor der Abstimmung am 23. Juni ins Haus. Vom Rätseln über das weitere Vorgehen der Fed, Konjunktursorgen, etc. ganz zu schweigen.

Als Depotbeimischung könnte folglich eine Position lohnen, die von einer größeren DAX-Korrektur profitiert und in einer Hausse nicht allzu sehr schmerzt. Das ist ein klarer Fall für eine Discount+Put-Kombination mit der Ausrichtung auf sinkende Basiswertnotierungen.

DAX Discount+Put-Kombination bis 16.09.2016 für eine Marktkorrektur

Bis zum 8.000er DAX-Level nach unten profitieren und das Risiko in der Hausse bei 6 Prozent begrenzen

Nach der alten „Sell in May“-Regel soll man ja im September an den Markt zurückkehren. Und tatsächlich zeigen die Auswertungen gerade der letzten Jahrzehnte, dass die schwächsten Monate des Börsenjahres mit dem August und September abgehakt sind. Danach überwiegen in der Rückbetrachtung wieder die Chancen auf steigende Notierungen. Passend dazu erreichen die beiden folgenden Produkte ihren Bewertungstag am 16.09.2016. Aktuell kosten je ein 8.000er DAX-Discounter mit der WKN CW75M7 und ein 10.100er DAX-Put mit der WKN PS1TNZ zusammen 84,75 Euro. Der Mindestwert liegt am 16.09.2016 bei 80 Euro, wenn der DAX über der 10.100er Marke notiert. Macht knapp 6 Prozent Verlustrisiko. Gewinne gibt es hingegen in gebremster Form ab sofort bei sinkenden DAX-Notierungen und beim Warten bis zur Endabrechnung, wenn das Niveau von 9.625 Punkten unterschritten ist. Ihren Maximalwert von 101 Euro erreicht die Kombination, wenn der Markt zum 16.09.2016 auf 8.000 Zähler oder weniger zurückgefallen ist. Der Gewinn erreicht hier sein mögliches Maximum von 19 Prozent als erfreuliches Depot-Gegengewicht in einer größeren Marktkorrektur.

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Bildquelle: Investox (www.investox.de), Lenz+Partner (www.taipan.de), bestwarrants-trading.de
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