Fresenius erhält grünes Licht

Die spanische Kartellbehörde hat die Übernahme des Krankenhausbetreibers Quirónsalud durch Fresenius ohne Auflagen genehmigt. Für die Bad Homburger ist es mit 5,76 Mrd. Euro der größte Zukauf der Firmengeschichte. Schon bis Ende Januar 2017 will Fresenius das Geschäft abschließen.

Von Quirónsalud mit seinen 43 Kliniken und 35.000 Mitarbeitern erhofft sich der deutsche Medizinkonzern in Spanien große Wachstumschancen und einen Zuwachs von 520 bis 550 Mio. Euro zum Ebitda sowie mittelfristig 50 Mio. Euro an Synergien pro Jahr.

Seine neuen Ziele will Fresenius mit den Bilanzdaten für 2016 präsentieren. Als nächster Termin ist am 22.02.2017 eine Telefonkonferenz zu den Geschäftsergebnissen 2016 angekündigt.

Charttechnik

  • Aufwärtstrend ungebrochen seit Herbst 2002
  • Aktuell im Bereich neuer Allzeithochs
  • Ca. 60,00 Euro: aktuelles Niveau der langfristigen Aufwärtstrendlinie (steigend)
  • Knapp 60,00 Euro: nächste deutliche Unterstützungslinie
  • Rund 52,00 Euro: deutliche charttechnische Unterstützungszone im Bereich des Jahrestiefs 2016 (52,39 Euro)

Fresenius Wochenchart

Dividenden und Volatilität

Fresenius gehört traditionell zu den DAX-Werten mit einer schwachen Dividendenrendite, sodass sich hier wenig Triebkraft für Produktkonditionen ergibt. Für den nächsten Dividendentermin am 31.05.2017 wird eine Dividendenrendite von 0,86 Prozent erwartet.

Bei den impliziten Volatilitäten rangiert Fresenius derzeit im Mittelfeld der DAX-Werte. Die implizite Volatilität für einen 100-prozentigen Basispreis mit einem Jahr Laufzeit liegt derzeit bei 22,5 Prozent.

Das ist jetzt zum Beispiel möglich

Ein konservatives, einjähriges Discountzertifikat zum Einstiegspreis (= Break-Even) von 60,00 Euro (18,02 Prozent Discount) an der nächsten Chartunterstützung und der langfristigen Aufwärtstrendlinie bietet 5,25 Prozent Rendite p.a.

Wer auf Sicht eines halben Jahres die Etablierung der Fresenius-Aktie über dem 70,00 Euro-Level erwartet, kann mit einem entsprechenden Cap agieren und mit dieser neutralen Ausstattung per 16.06.2016 in den Bereich einer zweistelligen Rendite p.a. (10,38 Prozent) vorstoßen.

Ein sicherheitsorientiertes Capped Bonuszertifikat mit 51,00er Barriere leicht unter der charttechnischen 52,00er Unterstützungszone ermöglich auf Sicht eines halben Jahres eine Rendite p.a. von 4,74 Prozent.

Bei kurzer März-Laufzeit und einer höheren 59,00er Barriere (Puffer 19,62 Prozent) knapp unter der 60,00er Unterstützung sind bei einem moderaten Aufgeld von 3,00 Prozent gut 8,00 Prozent Rendite p.a. möglich.